Junge Frau mit Arbeitskleidung von BILLA PLUS steht in einem Suoermarkt in der Feinkostzubereitung. Vor sich hat sie einen Rollwagen mit zubereiteten Weckerln stehen.
Elif ist Produktionsmitarbeiterin bei BILLA PLUS in Feldbach , © Foto: dabei-austria

Presseaussendung: Budget 2027/2028 verfehlt Ziele bei beruflicher Inklusion und Jugendintegration

Berufliche Inklusion wirkt, doch der Bedarf steigt schneller als das Angebot: dabei-austria wirbt für eine gesicherte Finanzierung im Doppelbudget. Die Mittel für Menschen mit Behinderungen sinken bis 2028 um rund 18 Prozent, während die NEET-Quote der Jugendlichen auf 9,7 Prozent steigt. 

Mitarbeiterin in Supermarkt schiebt Wagen mit zubereiteten Speisen. Texteinblendung: Mein Job, mein Alltag - Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben
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Zweiter Teil unserer Videoserie: Menschen mit Behinderungen erzählen von ihrer Arbeit

Berufliche Inklusion gelingt – jeden Tag. Mit unserer Videoserie „Mein Job, mein Alltag" machen wir diese Geschichten sichtbar, zeigen Beschäftigte mit Behinderungen bei ihrer Arbeit und lassen sie zu Wort kommen. In der zweiten Folge erzählt Elif von ihrem Alltag bei BILLA PLUS in Feldbach.

Gruppenbild: Teilnehmende der Pressekonferenz Chancenreich-Bündnis:
Pressekonferenz des Chancenreich-Bündnis im Wiener Café Museum am 4. Mai 2026. Vertreter:innen der Organisationen Lebenshilfe, Caritas, Diakonie, dabei-austria sowie eine Unternehmerin und eine Beschäftigte sprachen mit Vertreter:innen der Presse, © Foto: dabei-austria

Presseaussendung: Chancenreich-Bündnis macht berufliche Inklusion sichtbar und warnt vor Strukturabbau

dabei-austria-Vorstand Andreas Jesse: "Wir dürfen nicht auf etwas verzichten, was wir dringend brauchen." Chancenreich-Bündnis zeigt Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben. Budgetverhandlungen müssen Strukturen zur beruflichen Inklusion sichern.

Vorstandsteam und Geschäftsführung von dabei-austria bei der Mitgliederversammlung 2026 in Linz.
Vorstandsteam und Geschäftsführung von dabei-austria bei der Mitgliederversammlung 2026 in Linz, ©

Pressemitteilung: dabei-austria Mitgliederversammlung bestätigt erweiterten Vorstand und ihre Vorsitzende Eva Skergeth-Lopič

Eva Skergeth-Lopič wurde in fünfter Amtsperiode als Vorsitzende bestätigt, zwei Neuzugänge verstärken das Vorstandsteam. Der Dachverband macht Druck für ATF-Reform und inklusiven Arbeitsmarkt.

Mensch mit Down Syndrom im Gespräch mit Kollegen.
Zum Down-Syndrom-Tag am 21. März macht dabei-austria aufmerksam: Für Menschen mit Trisomie 21 ist der Einstieg in Beschäftigung besonders herausfordernd, umso wichtiger sind stabile Unterstützungsangebote, © Pexels / Mikhail Nilov

Welt-Down-Syndrom-Tag: ATF-Kürzungen stoppen – berufliche Inklusion jetzt absichern

dabei-austria wendet sich mit drei Forderungen an die gesamte Bundesregierung: Arbeitslosigkeit bei Menschen mit Behinderungen steigt fünfmal so stark wie insgesamt – bewährte Programme stehen unter zunehmendem Druck.

Frau im Rollstuhl sitzt am Schreibtisch und telefoniert.
Die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderungen stieg in Österreich fünfmal so stark wie insgesamt. Stabile Unterstützungsangebote sind wichtiger denn je., © Pexels / Marcus Aurelius

Soziale Teilhabe braucht berufliche Teilhabe – dabei-austria appelliert an Ministerin Schumann

Berufliche Teilhabe ist zentral für ein soziales Europa: dabei-austria fordert angesichts drohender Kürzungen eine nachhaltige Sicherung des Ausgleichstaxfonds.

Karin Stöckler beim Interview an einem Tisch mit Podcasterin Sandra Knopp (links).
Karin Stöckler beim Interview mit Podcasterin Sandra Knopp, ©

Podcastreihe zum Frauentag: Frauen mit Behinderungen – Stark, sichtbar, selbstbestimmt

Rund um den Internationalen Frauentag am 8. März rücken wir eine Gruppe in den Mittelpunkt, die in der öffentlichen Debatte zu oft übersehen wird: Frauen mit Behinderungen. Sie sind von Mehrfachdiskriminierung betroffen – auf dem Arbeitsmarkt, im Bildungssystem, im Alltag.

Podium auf der Pressekonferenz des Österreichischen Behindertenrats mit Christine Steger, Klaus Widl und Patrick Berger.
Behindertenanwältin Christine Steger, ÖBR-Präsident Klaus Widl und Patrick Berger vom Chancen Nutzen-Büro des ÖGB (von rechts) während der Pressekonferenz zur Zukunft des Ausgleichstaxfonds. , © Österreichischer Behindertenrat / Chris Mavric

Arbeitslosigkeit bei Menschen mit Behinderungen steigt fünfmal so stark wie im Schnitt – Forderung zur Sicherung des Ausgleichstaxfonds

Anlässlich der heutigen Pressekonferenz des Österreichischen Behindertenrats zum Ausgleichstaxfonds (ATF) betont dabei-austria: Die Arbeitslosigkeit bei Menschen mit Behinderungen steigt in Österreich dramatisch – gleichzeitig drohen Kürzungen bei jenen Programmen, die nachweislich wirken.

Bild zeigt das AMS in Oberwart.
AMS-Geschäftsstelle in Oberwart. , © commons.wikimedia / Thomas Ledl

Dramatische Lage: Arbeitslosigkeit bei Menschen mit Behinderungen steigt 3,6-mal stärker als insgesamt

Die AMS-Zahlen vom Jänner sind dramatisch für Menschen mit Behinderungen: Die Arbeitslosigkeit stieg bei ihnen um 13,9 %. Alarmierend sind die Zahlen bei jungen Menschen und der Anstieg der Langzeitbeschäftigungslosigkeit. dabei-austria fordert den Stopp von Kürzungsplänen bei bewährten Unterstützungsmaßnahmen. Zahlen belegen die Wirkung der Maßnahmen für Inklusion.

Foto zeigt Teilnehmer:innen einer Demonstration für höhere Löhne in der Sozialwirtschaft im November 2025 in Wien.
Demonstration für höhere Löhne in der Sozialwirtschaft im November 2025 in Wien, © Gewerkschaft GPA/Tizian Rupp

Einigung in der Nacht: Löhne und Gehälter in der Sozialwirtschaft steigen um 2,6 %

Marathonsitzung bringt Durchbruch beim KV Sozialwirtschaft: 130.000 Beschäftigte erhalten ab April 2,6 Prozent höhere Löhne und Gehälter. Neue Regelungen zugunsten von Beschäftigten im Bereich Inklusion.

Foto zeigt aufgereihte Würfel, die das Wort Inklusion bilden. Eine Hand dreht die Silbe "In", zum Vorschein kommt "Ex"
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Benachteiligung am Arbeitsmarkt: Jeder vierte junge Mensch mit Behinderung ohne Job oder Ausbildung

Der Einstieg ins Berufsleben entscheidet über langfristige Chancen – doch für viele junge Menschen mit Behinderungen bleibt er versperrt. Aktuelle Zahlen der Statistik Austria zeigen einen deutlichen Anstieg jener, die weder arbeiten noch in Ausbildung sind. Gleichzeitig geraten zentrale Inklusionsmaßnahmen unter Spardruck. Dabei-austria fordert eine nachhaltige Absicherung der Finanzierung für berufliche Inklusion.

Ein Podcast-Aufnahmeplatz mit goldenem Großmembranmikrofon, Kopfhörern und aufgeklapptem Laptop auf einem dunklen Tisch in einem hellen Wohnraum. Oben rechts das Logo von dabei-austria und der Schriftzug „PODCAST" mit Mikrofon-Symbol, links ein rotes „ON
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Dabei sein im Arbeitsleben - der Podcast von dabei-austria

Der Podcast dabei sein im Arbeitsleben - Chancen für alle“ zeigt, wie ein inklusiver Arbeitsmarkt funktionieren kann. In den Episoden hören wir uns hinter den Kulissen der dabei-austria Mitgliedsorganisationen in ganz Österreich um. In unseren Audiobeiträgen kommen ausgrenzungsgefährdete Jugendliche zu Wort und jene, die sie auf ihren Weg in ein selbstbestimmtes Leben begleiten.

Behindertenanwältin Christine Steger
Behindertenanwältin Christine Steger, © Behindertenanwaltschaft.gv.at

Behindertenanwältin Christine Steger lädt zu persönlichen Sprechstunden ein

Die Anwältin für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderungen, Mag.a Christine Steger, lädt auch im Frühjahr herzlich zu ihren Sprechtagen in den Bundesländern sowie zu Online-Sprechstunden ein.

Vertreter:innen des Netzwerks Armutskonferenz vor dem Finanzministerium.
Vertreter:innen des Netzwerks Armutskonferenz vor dem Finanzministerium., © Foto: dabei-austria

Protestaktion: Kürzungen gefährden Sozialstaat und Inklusion

Pappkartons mit Aufschriften wie „sichere Arbeitsplätze" und „soziale Teilhabe" stürzten heute vor dem Finanzministerium zu Boden – ein eindringliches Bild für die Kürzungen im Sozialbereich. dabei-austria warnt: Menschen mit Behinderung trifft es besonders hart. Die Fakten sind alarmierend.

Prof. Mag. Erich Schmid
Erich Schmid war Vorkämpfer für Inklusion und Barrierefreiheit. Er starb nun im Alter von 70 Jahren, © Österreichischer Behindertenrat / Lukas Ilgner

Vorkämpfer, Visionär, Vermittler: Zum Gedenken an Erich Schmid

Für Erich Schmid war die Brailleschrift der Schlüssel zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe. Er widmete der Tastschrift sein Leben. Als engagierter Pädagoge prägte er über Jahrzehnte das Leben unzähliger blinder und sehbehinderter Menschen. Am 3. Dezember ist er im Alter von 70 Jahren verstorben. Sein Wirken lebt weiter.

In Gedenken an Dr. Hansjörg Hofer

Österreichs Bundesbehindertenanwalt Dr. Hansjörg Hofer ist tot, verstorben in der Nacht auf 30. September im Alter von nur 63 Jahren. Der Schock sitzt tief, die Trauer ist groß.

Nachruf Dr. Hansjörg Hofer 1959 - 2022
Hansjörg Hofer, © Behindertenanwaltschaft

In seiner Zeit als Stv. Sektionschef im Bundesministerium für Soziales unter den Ministern Buchinger, Hundstorfer und Stöger war uns Dr. Hansjörg Hofer der wichtigste Ansprechpartner auf Beamtenebene für die berufliche und gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderung seit der österreichischen Ratifizierung der „UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ im Jahr 2008.

In seine Zuständigkeit fällt die entschlossene Weiterentwicklung der Maßnahmen zur beruflichen Teilhabe auf Bundesebene - von der Pionierphase der Arbeitsassistenz bis hin zur Ausgestaltung als „Netzwerk Berufliche Assistenz“. Damit hat Österreich auch für den europäischen Raum ein Vorzeigemodell geschaffen, dem wir uns mit dem Blick auf Qualitätssicherung und Wirkungsorientierung weiterhin verpflichtet sehen.

Unser gemeinsames politisches Projekt in seiner Zeit als Behindertenanwalt war die Positionierung für einen Inklusiven Arbeitsmarkt und was es dafür in Österreich noch benötigt.

Wir erinnern uns an zahlreiche Arbeitsgespräche, in denen Dr. Hansjörg Hofer und Herbert Pichler (unser langjähriger Vorstand und Präsident des Österr. Behindertenrates bis April 2021) bedeutsame Zukunftsfragen diskutiert haben. Beide selbst von Behinderung betroffen und erfolgreich im Beruf, konnten und wollten sie sich nicht damit zufriedengeben, dass in Österreich nach wie vor junge Menschen aufgrund ihrer Behinderung vorschnell durch AMS und PVA als „nicht arbeitsfähig“ eingestuft werden können - und dies aufgrund einer geltenden Gesetzeslage. Für solche und ähnliche Fragen der Beruflichen Inklusion von Menschen mit Behinderung hatte man sich unter Einbezug weiterer Interessensvertretungen auf richtungsweisende Lösungsansätze geeinigt und sie als „Strategische Vorschläge für einen Inklusiven Arbeitsmarkt“ veröffentlicht. Dieses Grundlagenpapier fand mehrheitlich Berücksichtigung in den Zielen für die nächste Phase im „Nationalen Aktionsplan Beschäftigung“. Die „Szene“ glaubte an entscheidende Fortschritte.

Die fehlende budgetäre Bedeckung für die am 6. Juli 2022 vom Ministerrat beschlossene Neuauflage des „Nationalen Aktionsplans“ hat sodann sowohl Betroffenenvertreter:innen wie auch uns als Interessensvertretung von Dienstleistungsorganisationen schwer irritiert. Zuvor hatte Dr. Hansjörg Hofer es in seiner Pressekonferenz vom Juni 2022 noch einmal deutlich gemacht: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein so wichtiger Bereich wie die Inklusion von Menschen mit Behinderung in die österreichische Gesellschaft an einem Betrag von einer halben Milliarde Euro scheitern sollte!“

Dr. Hansjörg Hofer war für uns als Jurist ein exzellenter Kenner der österreichischen Rechtslage, als leitender Beamter im Ministerium ein verlässlicher Ansprechpartner für die Gestaltung von geeigneten Rahmenbedingungen für die von uns vertretenen Dienstleistungen und nicht zuletzt als Behindertenanwalt ein engagierter und strategisch agierender Partner.

Die Stimme von Hansjörg Hofer ist verstummt. Wir halten inne voll Dankbarkeit für jede Begegnung und verneigen uns vor dieser großartigen Persönlichkeit.

Unsere Gedanken sind in diesen Tagen bei seiner Frau und seinen Kindern.

Eva Skergeth-Lopič, Vorstandsvorsitzende dabei-austria & Christina Schneyder, Geschäftsführerin dabei-austria

Gruppenbild mit gehörlosen, ukrainischen Vertriebenen bei WITAF
© WITAF

Im Dienste der Gehörlosen - egal woher sie kommen

Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine haben sich rund 200 geflüchtete Gehörlose an unsere Mitgliedsorganisation WITAF gewandt. Innerhalb von wenigen Tagen wurde ein breites Unterstützungsnetzwerks aufgebaut.

Im Interview mit dabei-austria erzählen Eva Theresa Böhm, eine der beiden WITAF-Geschäftsführerinnen und Natascha Zickbauer von der WITAF-Arbeitswelt, wie es gehörlosen Menschen auf der Flucht ergeht, welche Herausforderungen es in der Beratung, Verständigung und Versorgung gibt - und wie offen sich Bildungssysteme und der Arbeitsmarkt für Gehörlose in Österreich insgesamt gestalten.

Priorisierung im nationalen Impfplan

Ende Jänner hat dabei-austria eine Anfrage und Empfehlung zum nationalen Impfplan an das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gesandt. Gleichzeitig wurden diesbezüglich auch die Impfkoordinator*innen der Bundesländer informiert und gebeten, dieses Anliegen zu unterstützen. dabei-austria empfiehlt, sowohl Teilnehmer*innen als auch Mitarbeiter*innen in die Priorität 2 des nationalen Impfplans aufzunehmen. Details entnehmen Sie bitte der beiliegenden Anfrage. Als Projektträger*innen können Sie diese Stellungnahme sehr gerne zur Unterstützung des gemeinsamen Anliegens nützen.

Hier gehts zur Anfrage >>

Jobcoaching-Team bei der Arbeit
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dabei-austria Mitglied nominiert für die Employment for All Awards 2020

Das Jobcoaching-Team des dafür wurde als eines von drei Best-Practice-Beispielen für den „Employment for All Award 2020“ nominiert. Diese Auszeichnung wird heuer zum vierten Mal von der EASPD, dem europäischen Dachverband für Dienstleistungsanbieter für Menschen mit Behinderung, verliehen.

Häusliche Isolation: Infoblatt zum Umgang damit


Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) hat ein Informationsblatt erstellt, in dem sehr praktische Tipps gegeben werden, wie man Zeiten häuslicher Isolation und Quarantäne gut überstehen kann.

Im Informationsblatt finden Sie Tipps zu folgenden Bereichen:

  • Allgemeine praktische Tipps

  • Maßnahmen gegen Ängste und große Sorgen

  • Maßnahmen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen

  • Maßnahmen gegen das Auftreten von Konflikten

  • Maßnahmen gegen Langeweile

  • Maßnahmen gegen Gewalt

Hier geht’s zum Informationsblatt >>